Pitcarin

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, es war wenig Wind, was zwar Segeltechnisch schlecht war, jedoch für Pitcairn absolut von Vorteil war. Wir konnten anlanden, durch die brechende einlaufende See in den kleinen Hafen rein und somit die Insel besuchen. Denn in Pitcairn in der Bounty Bay steht man nicht wirklich in einer geschützten Bucht sondern vielmehr auf offener See. Es ist überaus rollig das Schiff macht ordentliche Seitwärtsbewegungen sowie Vor-Rückbewegungen, wir sind uns vorgekommen wie bei einem Rodeoritt. Schlafen unter den Bedingungen auch eher schwierig, aber wir wurden mit wunderbaren Erlebnissen und Eindrücken belohnt.


Rapa Nui

Rapa Nui heißt Osterinsel und bezeichnet gleichzeitig die Ureinwohner der Insel. Weitere Infos in den Reiseberichten. Wir brechen auf in weitere neue Welten  nach Gambier Island.

Rapa Nui – Osterinsel

Rapa Nui im Morgengrauen, endlich sind wir angekommen! Wir werden sehr freundlich von der Küstenwache empfangen, auf Pascua Radio gibt man uns via Funk gleich einen Wetterbericht durch und wir bekommen Informationen wo es wetterbedingt am besten zum Ankern ist.

Bericht von der Überfahrt findet ihr im Reisetagebuch!

Positionsreport

08.03.2017 17:30UTC
Position: 
25 10,33S 121 28,80W
Seemeilen bis zum Ziel:
305sm

Es geht nur langsam voran der Wind ist schwach und launisch. Aber es geht uns gut an Board. Wir werden die restlichen Seemeilen noch abspulen bis Pitcairn. Wir hoffen wir können in ein paar Tagen anlanden.

 

10.02.2017 16:30UTC
Position: 
Hanga Roa
Seemeilen bis zum Ziel:
00,00 sm

Hurrra wir haben es geschafft wir sind an unserem Ziel angekommen wir haben den Anker fallen lassen.
Am 11.02.2017 müde von der langen Fahrt sind wir endlich auf den Osterinseln angekommen. Dort wartet auch schon Rick auf uns den wir mit Wiedersehens Freude an Board bitten.

 

09.02.2017 15:30UTC
Position: 
25 00,5S   107 10,67W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 169 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Boeider Wind begleitet uns nun die ganze Zeit aber wir Segeln dennoch unserem Ziel entgegen. Bald ist es soweit und es heißt Land in Sicht.

 

08.02.2017 16:30UTC
Position: 
23 36,676S   105 40,288W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 300 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Wir haben wieder wenig Wind und leider auch andauernd Squalls und kommen nicht weiter.

 

07.02.2017 16:00UTC
Position: 
22 10,87S   104 10,17W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 405 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Wir haben eine Nacht mit Squalls und Regen hinter uns. Mittlerweile zählen wir schon jede einzelne Meile. Leider ist der Wind sehr schwach und wechselhaft so dass wir nicht vorankommen.

 

02.02.2017 16:00UTC
Position: 
14 10,55S   096 56,53W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 1040 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Wir kommen gut voran und haben wieder Wind. Es ist nun nicht mehr weit bis zum Ziel.

 

26.01.2017 00:00UTC
Position: 
07 14,212S 090 02,589W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 1621 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Jetzt schon der 8 Tag ohne Wind oder nur sehr schwacher Wind.
So wie man an der Position sehen kann bewegen wir uns im Schneckentempo vorwärts. Als oberstes gebot Gilt durchzuhalten. Das ist nicht immer leicht, da es psychisch sehr anstrengend ist.

 

24.01.2017 17:30UTC
Position: 
04 45,802S 087 39,089W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 1833 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Nach gefühlten 30 Tagen haben wir endlich wieder Wind mit 8-10Kn SO.

 

17.01.2017 17:30UTC
Position: 
00 05,496S 084 53,033W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2154 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Nachdem wir vor knapp 3,5h den Äquator erreicht haben, setzten wir eine Wetterauskunft an die Wetterstation Robin in Österreich ab und hoffen immer noch auf bessere Aussichten. Kurz darauf kommt auch schon die erste Mail, leider sind die  Aussichten nicht besonders Gut. Nur sehr schwacher bis gar kein Wind und dieser immer aus Süden, das heißt wir stecken jetzt genau in der Kalmenzone.

 

17.01.2017  13:58UTC
Position: 
00 00,00S 084 47,968W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2156 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Hurrra wir haben den Äquator überquert. Die Blue Lillly mit der Crew, Hannes und Lydia, haben die Äquatortaufe leider mit immer kehrendem Regen und schwachem Wind hinter sich gebracht. Wir hoffen stets auf Wetterbesserung, der Wetterbericht bringt uns leider auch nicht die besten Vorhersagen. Naja immerhin besser als bei Windstärke 6 und 3 Meter Welle noch etwas leckeres zu Essen zaubern zu müssen.

 

15.01.2017  17:30UTC
Position:
02 53,35N 082 06,25W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2399 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Wir kommen gut voran, haben schönes Wetter und der Wind bläst uns immer weiter Richtung Ziel, die Osterinseln.

Abfahrt zur Ostinsel

So nun ist es soweit, all die Arbeiten sind getan, alles eingekauft, das Schiff vollgeladen mit Proviant, alles ist vorbereitet. Morgen geht es los, nach einer letzten erholsamen Nacht, wollen wir aufbrechen zu unserem nächsten sehr weit entfernten Ziel der Osterinsel. Knappe 3000sm (ca. 6000km) auf offener See liegen vor uns. Ohne Möglichkeit schnell mal irgendwo einen Zwischenstopp zu machen. Wir sind doch aufgeregt, viele Themen beschäftigen uns. Ist mit dem Schiff alles in Ordnung, haben wir alles gut genug gewartet, haben wir genug Diesel mitgenommen, kommen wir mit dem Brauch- sowie Trinkwasservorrat aus? Hoffentlich haben wir guten Wind, bleibt uns das Wetter gewogen, hoffentlich haben wir nicht allzuviele Squalls. All diese Gedanken plagen uns, und dennoch wollen wir los uns in dieses Abenteuer stürzen. Wir verbringen mindestens 1 Monat ununterbrochen  auf See, Tag und Nacht am Schiff, nur Wasser die Meeresbewohner sowie der Himmel mit Sonne, Wolken, Regen, Wind werden unsere Begleiter sein. Wir werden dabei den Äquator mit unserer Blue Lilly überqueren und die Südhalbkugel unserer Erde besegeln. Also haltet uns die Daumen!

Adieu Robin – Auf Wiedersehen, bis bald!

Robin mit Taxifahrer am Flughafen Tocumen, Panama City

Taxifahrt zum Flughafen

Nun war es soweit, Robin ist zurück nach Hause geflogen, und hat seine Segelreise in Panama beendet. Er hat sehr mit sich gerungen, gerne wäre er weiter mit uns gesegelt, doch andererseits wollte Robin nun seine berfuliche Zukunft in Angriff nehmen. So reiste er ab mit einem lachendem und weinendem Auge. Er hat sich entschloßen, seine Ausbildung weiterzuverfolgen, den Führerschein zu machen, also hat er einiges zu tun, wenn er zuhause eintrifft.
Alle Familienangehörigen freuen sich riesig auf ihn und erwarten ihn voller Sehnsucht.
Er ist in diesen 1 1/2 Jahren die er mit uns unterwegs war, zu einem verantwortungsbewußten, selbstständigen, jungen Mann herangereift.
Wir haben sehr viel gemeinsam erlebt, wir segelten zusammen von Spanien, Kanarische Inseln, Kap Verden, Atlantiküberquerung, Barbados, Martinique, weitere Karibikinseln, Curacao nach Kolumbien und schließlich nach Panama.

Bye, Bye Robin!

Oft hat Robin unter dem Wellengang gelitten, wurde Seekrank und hat trotzdem immer seine Wache gehalten, Hut ab vor so viel Einsatz. Es hat uns und ihm unheimlichen Spaß gemacht und wir möchten keine Stunde missen die wir zusammen waren, Robin war sehr hilfreich an Board und wir werden ihn immer vermissen. Sehr traurig und sehr schweren Herzens lasse ich ihn ziehen, aber es hilft nichts, er muß sein Leben selbst bestimmen und gestalten. Ich weis er wird die Herausforderungen die jetzt auf ihn warten bestens meistern, da bin ich mir absolut sicher. Er hat viele Pläne, Robin hat auf jeden Fall unseren Segen und auch sämtliche Unterstützung die er benötigt. Wir freuen uns jetzt schon wenn wir ihn wiedersehen und umarmen können. Adieu Robin, und teu, teu, teu für deine weitere Zukunft, gerne bergüßen wir dich wieder bei uns an Board!!

Abschied von Panama City

 

Las Perlas

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Die Sonne geht bekanntlich im Westen unter, ja nach unserem Trip in den Las Perlas können wir das auf alle Fälle bestätigen, den wo sonst sieht man bei absolut glatter See, so eine Stimmung, rund um uns ist es absolut ruhig, die Stille wird nur ab und zu durch Vogelgeschrei oder dem Spiel der Fische und Unterwasserwesen unterbrochen. Die untergehende Sonne spiegelt sich im Wasser, die Wolken sind noch rötlich gefärbt, der Mond steht schon über diesem Szenarium und wartet auf seinen Auftritt, bis endlich die Sonne ganz verschwindet und er alleiniger Herrscher des Nachthimmels ist.

Panamakanaltransit 10.-11.11.2016

Wir sind im Pazifik angekommen, ja wir haben es tatsächlich geschafft, am 11.11.2016 um 15.00 Uhr, kein Faschingsscherz, sind wir im Balboa Yacht Club auf der Pazifikseite des Panamakanals an einer Boje fest. Etwas Müde, realisieren wir langsam, dass unsere Reise nun im größten Ozean unserer Erde dem Pazifik (116,24 Mio. km²) weitergeht. Den Bericht dazu findet ihr wie immer in der Rubrik Reisetagebuch.

 

strahlender Skipper

strahlender Skipper

 


Robin im Panamakanal

dscf1118Robin ging schon vor uns auf der
SY Masquenada durch den Kanal, er hilft Rik als Linehandler. Für Robin war der Transit ein tolles Erlebnis und er konnte uns viel erzählen als er wieder bei uns am Schiff eingetroffen ist.

Super gemacht Robin, herzliche Gratulation zum ersten Kanaltransit !

Die Crew der SY Masquenada bereit für den Kanaltransit!

Die Crew der SY Masquenada bereit für den Kanaltransit!

 

 

 

Robin der Line Handler

Robin der Line Handler

Linton Bay – Panama

In der Linton Bay liegen wir sehr geschützt mit dem Boot, so können wir neben einigen Verbesserungsarbeiten am Schiff die Gegend rund um uns erkunden, so staunen wir nicht schlecht als wir beim Durchstreifen des nahe gelegenen Waldes einen Waldmenschen entdecken, unglaublich welche Formationen die Natur erstellt.

Wunder der Natur, diese alte Wurzel sieht aus wie ein Mensch.

Wunder der Natur, diese alte Wurzel sieht aus wie ein Mensch.