Positionsreport

17.01.2017 17:30UTC
Position: 
00 05,496S 084 53,033W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2154 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Nachdem wir vor knapp 3,5h den Äquator erreicht haben, setzten wir eine Wetterauskunft an die Wetterstation Robin in Österreich ab und hoffen immer noch auf bessere Aussichten. Kurz darauf kommt auch schon die erste Mail, leider sind die  Aussichten nicht besonders Gut. Nur sehr schwacher bis gar kein Wind und dieser immer aus Süden, das heißt wir stecken jetzt genau in der Kalmenzone.

 

17.01.2017  13:58UTC
Position: 
00 00,00S 084 47,968W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2156 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Hurrra wir haben den Äquator überquert. Die Blue Lillly mit der Crew, Hannes und Lydia, haben die Äquatortaufe leider mit immer kehrendem Regen und schwachem Wind hinter sich gebracht. Wir hoffen stets auf Wetterbesserung, der Wetterbericht bringt uns leider auch nicht die besten Vorhersagen. Naja immerhin besser als bei Windstärke 6 und 3 Meter Welle noch etwas leckeres zu Essen zaubern zu müssen.

 

15.01.2017  17:30UTC
Position:
02 53,35N 082 06,25W
Seemeilen bis zum Ziel:
ca. 2399 sm

Kurzes Update von der Blue Lilly und Crew,
Wir kommen gut voran, haben schönes Wetter und der Wind bläst uns immer weiter Richtung Ziel, die Osterinseln.

Abfahrt zur Ostinsel

So nun ist es soweit, all die Arbeiten sind getan, alles eingekauft, das Schiff vollgeladen mit Proviant, alles ist vorbereitet. Morgen geht es los, nach einer letzten erholsamen Nacht, wollen wir aufbrechen zu unserem nächsten sehr weit entfernten Ziel der Osterinsel. Knappe 3000sm (ca. 6000km) auf offener See liegen vor uns. Ohne Möglichkeit schnell mal irgendwo einen Zwischenstopp zu machen. Wir sind doch aufgeregt, viele Themen beschäftigen uns. Ist mit dem Schiff alles in Ordnung, haben wir alles gut genug gewartet, haben wir genug Diesel mitgenommen, kommen wir mit dem Brauch- sowie Trinkwasservorrat aus? Hoffentlich haben wir guten Wind, bleibt uns das Wetter gewogen, hoffentlich haben wir nicht allzuviele Squalls. All diese Gedanken plagen uns, und dennoch wollen wir los uns in dieses Abenteuer stürzen. Wir verbringen mindestens 1 Monat ununterbrochen  auf See, Tag und Nacht am Schiff, nur Wasser die Meeresbewohner sowie der Himmel mit Sonne, Wolken, Regen, Wind werden unsere Begleiter sein. Wir werden dabei den Äquator mit unserer Blue Lilly überqueren und die Südhalbkugel unserer Erde besegeln. Also haltet uns die Daumen!

Adieu Robin – Auf Wiedersehen, bis bald!

Robin mit Taxifahrer am Flughafen Tocumen, Panama City

Taxifahrt zum Flughafen

Nun war es soweit, Robin ist zurück nach Hause geflogen, und hat seine Segelreise in Panama beendet. Er hat sehr mit sich gerungen, gerne wäre er weiter mit uns gesegelt, doch andererseits wollte Robin nun seine berfuliche Zukunft in Angriff nehmen. So reiste er ab mit einem lachendem und weinendem Auge. Er hat sich entschloßen, seine Ausbildung weiterzuverfolgen, den Führerschein zu machen, also hat er einiges zu tun, wenn er zuhause eintrifft.
Alle Familienangehörigen freuen sich riesig auf ihn und erwarten ihn voller Sehnsucht.
Er ist in diesen 1 1/2 Jahren die er mit uns unterwegs war, zu einem verantwortungsbewußten, selbstständigen, jungen Mann herangereift.
Wir haben sehr viel gemeinsam erlebt, wir segelten zusammen von Spanien, Kanarische Inseln, Kap Verden, Atlantiküberquerung, Barbados, Martinique, weitere Karibikinseln, Curacao nach Kolumbien und schließlich nach Panama.

Bye, Bye Robin!

Oft hat Robin unter dem Wellengang gelitten, wurde Seekrank und hat trotzdem immer seine Wache gehalten, Hut ab vor so viel Einsatz. Es hat uns und ihm unheimlichen Spaß gemacht und wir möchten keine Stunde missen die wir zusammen waren, Robin war sehr hilfreich an Board und wir werden ihn immer vermissen. Sehr traurig und sehr schweren Herzens lasse ich ihn ziehen, aber es hilft nichts, er muß sein Leben selbst bestimmen und gestalten. Ich weis er wird die Herausforderungen die jetzt auf ihn warten bestens meistern, da bin ich mir absolut sicher. Er hat viele Pläne, Robin hat auf jeden Fall unseren Segen und auch sämtliche Unterstützung die er benötigt. Wir freuen uns jetzt schon wenn wir ihn wiedersehen und umarmen können. Adieu Robin, und teu, teu, teu für deine weitere Zukunft, gerne bergüßen wir dich wieder bei uns an Board!!

Abschied von Panama City

 

Las Perlas

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Die Sonne geht bekanntlich im Westen unter, ja nach unserem Trip in den Las Perlas können wir das auf alle Fälle bestätigen, den wo sonst sieht man bei absolut glatter See, so eine Stimmung, rund um uns ist es absolut ruhig, die Stille wird nur ab und zu durch Vogelgeschrei oder dem Spiel der Fische und Unterwasserwesen unterbrochen. Die untergehende Sonne spiegelt sich im Wasser, die Wolken sind noch rötlich gefärbt, der Mond steht schon über diesem Szenarium und wartet auf seinen Auftritt, bis endlich die Sonne ganz verschwindet und er alleiniger Herrscher des Nachthimmels ist.

Panamakanaltransit 10.-11.11.2016

Wir sind im Pazifik angekommen, ja wir haben es tatsächlich geschafft, am 11.11.2016 um 15.00 Uhr, kein Faschingsscherz, sind wir im Balboa Yacht Club auf der Pazifikseite des Panamakanals an einer Boje fest. Etwas Müde, realisieren wir langsam, dass unsere Reise nun im größten Ozean unserer Erde dem Pazifik (116,24 Mio. km²) weitergeht. Den Bericht dazu findet ihr wie immer in der Rubrik Reisetagebuch.

 

strahlender Skipper

strahlender Skipper

 


Robin im Panamakanal

dscf1118Robin ging schon vor uns auf der
SY Masquenada durch den Kanal, er hilft Rik als Linehandler. Für Robin war der Transit ein tolles Erlebnis und er konnte uns viel erzählen als er wieder bei uns am Schiff eingetroffen ist.

Super gemacht Robin, herzliche Gratulation zum ersten Kanaltransit !

Die Crew der SY Masquenada bereit für den Kanaltransit!

Die Crew der SY Masquenada bereit für den Kanaltransit!

 

 

 

Robin der Line Handler

Robin der Line Handler

Linton Bay – Panama

In der Linton Bay liegen wir sehr geschützt mit dem Boot, so können wir neben einigen Verbesserungsarbeiten am Schiff die Gegend rund um uns erkunden, so staunen wir nicht schlecht als wir beim Durchstreifen des nahe gelegenen Waldes einen Waldmenschen entdecken, unglaublich welche Formationen die Natur erstellt.

Wunder der Natur, diese alte Wurzel sieht aus wie ein Mensch.

Wunder der Natur, diese alte Wurzel sieht aus wie ein Mensch.

Kolumbien

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Wir erkundeten die  karibische Küste von Columbia, beinahe 1 Monat hatten wir dazu Zeit, bis Gloria nun Ende August wieder nach Hause fliegt. Mehr dazu im Reisetagebuch samt Video.