Fruit picking in Taveuni

Frei nach dem Motto „Bilder sagen mehr als Worte“ habe ich nun einige Fotos und  kurze Berichte über unsere letzten Tage und Wochen im Reisebericht Juli zusammengestellt. Wir hatten eine wundervolle Zeit in Fiji die wir auf keinen Fall missen möchten. Wir haben einige neue Freunde kennengelernt und hatten viele sehr nette Begegnungen mit den so freundlichen Menschen hier. Auf Taveuni haben wir gemeinsam mit anderen Seglern die Früchte, in dem Fall waren es Papayas, von den Bäumen gepflückt.

locationreport

Positionsbericht vom 2018-06-04 um 21:16 UTC:
23°37.94’S, 178°53.74’W

Nach einer stürmischen Überfahrt – Zwischenstopp Minerva Riff, am Weg nach Fiji
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auf nach Fiji

Endlich ist es soweit, wir starten los nach Fiji.  In der Früh war der Custom noch bei uns an Board, wir haben in NZ ausklariert. Dann noch von allen Freunden verabschieden, Leinen los, und raus aus der Marina vorbei an der großen Ölraffinerie dem betonntem Seeweg folgend aufs offene Meer. Gestern hatten wir noch einiges an Arbeit, Frischwasser auffüllen, Diesel bunkern, vorkochen usw. Abends waren wir zum Essen eingeladen auf der SY Mellifera, Andreas mit seiner Partnerin Judith haben wir zuletzt auf den Kap Verden getroffen, wir haben uns dort schon sehr gut verstanden, daher war auch die Wiedersehensfreude groß und wir hatten uns eine Menge zu erzählen. Nun sind wir wieder unterwegs und unsere Wege trennen sich leider auch schon wieder, Andreas u. Judith fahren nach Vanuatu wir nach Fiji, so ist das immer im Seglerleben, es ist ein ständiges Abschiednehmen. Wir hatten eine wunderbare Zeit in NZ, haben neue Freundschaften geschlossen und vieles erlebt. Unsere Freunde von der SY Bonnie of Stockholm segeln hinter uns, sie haben den gleichen Weg wie wir, also segeln wir gemeinsam. Es liegen 1250sm vor uns, d.h. wir sind ca. 8-12 Tage am Meer. Unser Körper muß sich erst wieder an die Schiffsbewegungen und die Geräusche gewöhnen, normalerweise braucht er dazu immer so 2-3 Tage dann sind wir wieder Seeratten und wieder ganz eins mit unserer Lilly und dem Meer. Das Wetter ist nicht besonders gut, es zieht ein Squall nach dem anderen durch, bringt immer Regen und Wind mit, schon jetzt sind wir total froh über unseren Wintergarten, unseren Regen u. Windschutz den wir uns machen ließen. So ist das Segeln doch viel komfortabler, schön gechützt vor Wind und Wetter. Es ist relativ kühl, das Wasser hat nur noch 15° die Lufttemperatur beträgt am Tag so um 12° und nachts kühle 9° wir kommen uns vor als ob wir bei uns zuhause im April segeln würden. Sonnen und Wolken wechseln sich im viertelstunden Takt ab, nun wir segeln in wärmere Gefielde.

 

 

locationreport

Positionsbericht vom 2018-05-24 um 01:22 UTC:
35°50.24’S, 174°28.12’E

Wir studieren täglich das Wetter, möglicherweise tut sich nun endlich ein Wetterfenster fürs WE auf.

Sonnenschein

Ein weiterer sonniger Tag in NZ, wir nutzen die Sonnenstunden um von der Marsden Cove Marina am Strand entlang nach Ruakaka zu marschieren. Ganze 5 Stunden sind wir am Weg. Es ist Wochenende die Kiwis haben frei und freuen sich ebenfalls über das tolle Wetter, sie frönen ihren Hobbys. Es wird mit den Motorbooten ausgefahren, viele versuchen ihr Glück beim Angeln, sogar badende Kinder bei 17° C Wassertemperatur können wir beobachten. Der Ort Ruakaka ist ein kleines verschlafenes Nest, es ist nicht viel los aber das Eis schmeckt köstlich.