auf nach Fiji

Endlich ist es soweit, wir starten los nach Fiji.  In der Früh war der Custom noch bei uns an Board, wir haben in NZ ausklariert. Dann noch von allen Freunden verabschieden, Leinen los, und raus aus der Marina vorbei an der großen Ölraffinerie dem betonntem Seeweg folgend aufs offene Meer. Gestern hatten wir noch einiges an Arbeit, Frischwasser auffüllen, Diesel bunkern, vorkochen usw. Abends waren wir zum Essen eingeladen auf der SY Mellifera, Andreas mit seiner Partnerin Judith haben wir zuletzt auf den Kap Verden getroffen, wir haben uns dort schon sehr gut verstanden, daher war auch die Wiedersehensfreude groß und wir hatten uns eine Menge zu erzählen. Nun sind wir wieder unterwegs und unsere Wege trennen sich leider auch schon wieder, Andreas u. Judith fahren nach Vanuatu wir nach Fiji, so ist das immer im Seglerleben, es ist ein ständiges Abschiednehmen. Wir hatten eine wunderbare Zeit in NZ, haben neue Freundschaften geschlossen und vieles erlebt. Unsere Freunde von der SY Bonnie of Stockholm segeln hinter uns, sie haben den gleichen Weg wie wir, also segeln wir gemeinsam. Es liegen 1250sm vor uns, d.h. wir sind ca. 8-12 Tage am Meer. Unser Körper muß sich erst wieder an die Schiffsbewegungen und die Geräusche gewöhnen, normalerweise braucht er dazu immer so 2-3 Tage dann sind wir wieder Seeratten und wieder ganz eins mit unserer Lilly und dem Meer. Das Wetter ist nicht besonders gut, es zieht ein Squall nach dem anderen durch, bringt immer Regen und Wind mit, schon jetzt sind wir total froh über unseren Wintergarten, unseren Regen u. Windschutz den wir uns machen ließen. So ist das Segeln doch viel komfortabler, schön gechützt vor Wind und Wetter. Es ist relativ kühl, das Wasser hat nur noch 15° die Lufttemperatur beträgt am Tag so um 12° und nachts kühle 9° wir kommen uns vor als ob wir bei uns zuhause im April segeln würden. Sonnen und Wolken wechseln sich im viertelstunden Takt ab, nun wir segeln in wärmere Gefielde.

 

 

locationreport

Positionsbericht vom 2018-05-24 um 01:22 UTC:
35°50.24’S, 174°28.12’E

Wir studieren täglich das Wetter, möglicherweise tut sich nun endlich ein Wetterfenster fürs WE auf.

Sonnenschein

Ein weiterer sonniger Tag in NZ, wir nutzen die Sonnenstunden um von der Marsden Cove Marina am Strand entlang nach Ruakaka zu marschieren. Ganze 5 Stunden sind wir am Weg. Es ist Wochenende die Kiwis haben frei und freuen sich ebenfalls über das tolle Wetter, sie frönen ihren Hobbys. Es wird mit den Motorbooten ausgefahren, viele versuchen ihr Glück beim Angeln, sogar badende Kinder bei 17° C Wassertemperatur können wir beobachten. Der Ort Ruakaka ist ein kleines verschlafenes Nest, es ist nicht viel los aber das Eis schmeckt köstlich.

Endlich Fotos vom NZ Roadtrip online

Hey, nun endlich hab ich es geschafft, all die vielen Fotos zu sichten und auszusortieren was in den Blog soll, war nicht einfach da wir doch unglaublich tolle Eindrücke von Neuseeland bekommen haben. Wir waren ganze 30 Tage unterwegs, sind 5500km gefahren, haben den südlichen Teil der Nordinsel bereist, und die Südinsel vom Norden kommend ins Landesinnere, dann zur regenreichen Westküste, hoch wieder über die Pässe ins Landesinnere, runter zur Ostküste an dieser wieder zurück zum Norden. Wir haben vieles gesehen und erlebt, mehr dazu im März Bericht.

Neuseelandrundreise

Wir sind nun schon seit 3 Wochen mit dem Auto unterwegs in NZ, wir haben viel gesehen und erlebt. Wir schlafen immer auf günstigen oder freien Campingplätzen, was manchmal jeglichen Komfort vermissen lässt. Aber es ist durchaus eine tolle Erfahrung zusammen mit all den jungen Backpackern sein essen zuzubereiten, mit den jungen Leuten zu sprechen, viele Trampen durchs Land. Sie arbeiten für ein Monat für billiges Geld danach machen sie Urlaub, die Jungen können das mit dem Work and Travel Visa. Wir haben die Reise bis jetzt sehr genossen, die Nächte werden zwar schon empfindlich kalt, da hier der Herbst einzieht, wir brauchen eine Trainingshose und einen Pullover unterm Schlafsack. Sobald wir wieder in Whangarei zurück sind gibt es mehr zu erzählen und natürlich eine Menge Fotos, aber ihr braucht noch ein wenig Geduld wir sind noch ca. 2 Wochen am Weg.

 

Werft Norsand Marina Whangarei

Das ist unser momentaner Ausblick vom Schiff, die Werft Norsand Marina in Whangarei, wo das letzte Monat unter verbrachten. Wir hatten leider sehr schlechtes Wetter, viel Regen, dazwischen nur für kurze Zeit die Sonne, und jetzt zieht auch noch der Cyclon Gita durch, der in der Cook Strait, das ist ein Kanal zwischen der Nord- u. Südinsel drüberzieht, dort soll sich sein Zentrum befinden und viel Regen und Wind bringen, na hoffen wir, dass wir hier im Norden verschont bleiben. Mehr zu unserem arbeitsintensiven Monat im Februar Bericht.

NZ wir sind wieder da!

Nach dem langen Flug gönnen wir uns erst eine Erholungs- u. Eingewönungsphase in NZ und erkunden die erste Woche unsere nähere Umgebung, lest mehr im Jänner Bericht. Dieses Hunderwasser-Bauwerk liegt direkt neben den schönen Jachthafen in Whangarei und ist das Testgebäude für das geplante Hunderwasser Museum, es will gelernt sein wie man nicht gerade baut.

Hundertwasser am Town Basin in Whangarei

Merry Christmas & a Happy New Year 2018

Weihnachstmarkt Köln

Hans & Karla die Erbauer unserer Blue Lilly

Wir sind seit Mitte Dezember auf Heimaturlaub, nach einem 32 stündigen Flug von Auckland NZ mit Zwischenlandung in Peking sind wir nun in Österreich. Die ersten Tage brauchten wir zur Aklimatisierung, wo wir Regelmäßig schon um 20.00 Uhr abends Zahnstocher zwischen die Augen brauchten um nicht wegzuschlummern. Der Jetlag hatte uns über mehrere Tage fest im Griff, sowie der Winter mit seinen Minustemperaturen bei denen wir uns nur mit mehreren Schichten an Kleidung vor dem Erfrierungstod retten konnten. Aber es ist dennoch schön in Österreich, endlich kann ich meine Kinder wieder in die Arme schließen, und mit ihnen lange Gespräche führen. Auch unsere Eltern, Geschwister und Freunde freuen sich schon riesig auf uns und wir auf sie. Es gibt viel zu erzählen, wir haben viele Erlebnisse unserer Reise im Gepäck, und natürlich interessieren wir uns sehr wie es den Daheimgebliebenen ergangen ist, so verfliegen die Tage an denen wir Besuche machen blitzschnell und die Zeit wird uns hint und vorn zu kurz. Einen kleinen Jahresrückblick könnt ihr im Reisetagebuch nachlesen.