Barbados (Karibik)

image1Nachdem wir frühmorgens in Barbados in Port St. Charles vor Anker gingen, mußten wir gleich einklarieren, dazu muß die gesamte Crew der Blue Lilly ab ins Hafenbüro, wo wir eine Unmenge von verschiedenen Formularen ausfüllen mussten. Nachdem das geschafft war gingen wir wieder Anker auf und segelten noch 15 sm weiter in die Carlisle Bay wo wir nun vor Anker liegen.IMG_3965
Kurzerhand verabreden wir uns für den Abend mit der englischen SY Nautilus um endlich die Gesichter und Personen zu den Stimmen die uns über den Atlantik begleitet haben, kennen zu lernen. Wir freuen uns auch riesig die deutsche Crew der „SY Murada“ wieder in die Arme schließen zu können, sie sind schon 2 Tage hier und können uns schon Tipps über die Insel geben. Am Abend betreten wir zum ersten Mal die Stadt Brigetown, diese erschlägt uns förmlich mit dem unbeschreiblichen schrillen Treiben u. Leben. Überall schlendern die Menschen durch die Straßen, überall pulsiert das Leben, die Frauen sind allesamt sehr bunt angezogen, ihre Frisuren sind sehr aufwendig gemacht. Viele sehen wir aufgrund ihrer starken Krause und dichtem Haar mit Perücken diese sind schön glänzend und von glattem Haar geprägt. Weiter´s sind die Damen allesamt eher sehr stämmig und auch wenn manche am Oberkörper schlank sind, haben sie eine breite Hüfte mit noch mehr PoPo.IMG_3947

Die Männer hingegen sind eher schlank und fallen uns oft mit ihren langen Rasterlocken auf, die haben sie dann zu einem Turm zusammengedreht und unter einem Tuch od. Mütze gesteckt. Die Stadt ist laut und schrill, das ist für uns momentan nach 16. Tagen Atlantik und Stille etwas zu viel und wir verarbeiten das nur langsam.

Aber alle Menschen hier sind unwahrscheinlich hilfsbereit und außerordentlich nett. Die Insel Barbados ist sehr grün, und hat wunderschöne weiße Sandstrände. Wir besichtigen die Älteste Rum Destillerie der Welt, natürlich verkosten wir den Mount Gay Rum auch gleich vor Ort. Schmeckt sehr gut und wir haben viel Spaß, gemeinsam mit Alfons u. Elvira von der SY Murada setzen wir uns in einen hiesigen öffentlichen Bus und fahren abends noch nach Oistins wo es angeblich viele Lokale gibt, wo Fisch & Chips serviert wird. Die Busfahrt dauert ewig, da genau Rush hour ist und wir nur sehr langsam vorankommen, doch nach 1 Stunde sind  wir endlich da. Was wir da erleben, ja das können wir fast nicht glauben, denn die Lokale entpuppen sich als riesiges Spektakel, eine Imbissbude neben der anderen, alle werben um Gäste, viele Menschen überall, kaum einen Platz zu bekommen. Es werden gegrillte Hähnchen, Pommes, Lobster, Fisch und lokales Bier „Banks“ angeboten, auch die Souvenierläden bieten ihre Waren an. Wir fühlen uns als ob wir zuhause auf einem großen Jahrmarkt wären.IMG_3935IMG_3925

 

 

 

 

In Brigetown besuchen wir den Fischmarkt, sowie einen großen Obst und Gemüsemarkt wo wir einkaufen, und wo ich mich durch die Vielfalt der verschiedensten Gemüse u. Obstarten arbeite. Die Marktfrauen sind sehr hilfsbereit und erklären mir wie ich die Früchte zubereiten kann. Z. B.: bekomme ich Wurzeln am Markt geschenkt, sie sieht unserer Krenwurzel ähnlich, die Wurzel schmeckt etwa wie eine Kartoffel nur ein wenig feiner.  Das erste Mal bereite ich auch Kochbananen zu, schmecken wie Pommes, echt super.

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Wir genießen die Tage und erholen uns von der großen Überfahrt die uns doch einige Zeit in den Knochen sitzt, war doch ziemlich anstrengend. Bei unserem ersten Rumpunsch genießen wir die Atmosphäre rund um uns, und können es noch immer noch nicht so richtig glauben, dass wir es nun bis in die Karibik geschafft haben.

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