Grenada

St. George

St. George

Auf dem Weg nach Süden erreichen wir Grenada, wir gehen in Martin´s Bay gleich in der Nähe von St. George (Hauptstadt der Insel) vor Anker, der Ankergrund ist denkbar schlecht, zu hartem Boden verdichteter Korallensand. Daher verlegen wir uns nach der ersten Nacht ein paar Seemeilen weiter in die Prickly Bay. Von da aus fahren wir mit dem öffentl. Bus sehr günstig in die Stadt, St. George mit der Waterfront ist eine der schönsten Hafenstädte der Antillen. Es gibt sogar ein Schnitzelhaus, wo dransteht „deutsche Qualität“  müsste lauten „österreichische Qualität“. Hat leider gerade nicht geöffnet, sonst hätten wir unser erstes Schnitzel seit einem Jahr essen können. Grenada selbst hat einiges zu bieten,  sie wird die Gewürzinsel genannt, und deckt 40 % des Weltbedarfs für Muskatnüsse, auch in der Flagge von Grenada befindet sich die Muskatnuß. Auf dem fruchtbaren Vulkanboden werden außerdem Ingwer, Kakao, Lorbeer, Nelken und Zimt angebaut. Wir kaufen Muskatmarmelade und Grenada ´s Schokolade, diese Schoko wird absolut Bio hergestellt und hat einen hohen Kakaoanteil, schmeckt echt lecker, es gibt eine Führung in der kleinen Fabrik . Heute gehören Grenadas Kakaobohnen zu den besten und teuersten Sorten der Welt. Wir erwandern uns den südl. Inselteil, eine absolute schweißtreibende Angelegenheit, da es Tag für Tag heißer wird. Weiter geht es mit dem Schiff vorbei am Riff von der noch immer unbewohnten Insel „Hog Island“ rein in die Bucht „Woburn Bay“.  Hier liegen wir sehr geschützt am Anker, das Wasser ist sehr sauber aber etwas trüb, da es doch ein wenig sumpfig durch die nahen Mangroven ist. Was wir hier auch sehr deutlich sehen ist, dass Armut und Reichtum in der Karibik sehr nahe beisammen liegen. Wir sehen Siedlungen wo wunderschöne Häuser stehen und gleich daneben ganz kleine Holzhäuschen die aus nur einem Zimmer bestehen, die Leute hier sind ausgesprochen freundlich und es gibt wenig Kriminalität. Die Insel hat eine üppige Vegetation, die sich alles zurückerobert. Für die Yachties gibt es hier einiges an Versorgung, Lebensmittelläden mit beinahe allem was das Herz begehrt, Fleisch ist in der gesamten Karibik etwas schwierig zu bekommen, und wenn dann sehr teuer. Am ehesten bekommt man Huhn das eingefroren ist und nicht besonders appetitlich aussieht. Aber wir finden einen „Butcher“ wo wir Wurst und Fleisch mit sehr guter Qualität kaufen, hat natürlich auch einen stolzen Preis, aber was soll´s man gönnt sich ja sonst nichts. Grenada hat einige Wasserfälle im Landesinneren sowie den „Grand Etang Lake“ ein Kratersee und einen doch 840 m hohen Berg den Mt. St. Catherine der höchste Berg von Grenada. Wir haben noch nicht alles gesehen, aber wir kommen ja bald wieder auf unseren weiteren Weg in Richtung Panama.

 

Selbst der alte LKW wird von der Natur zurückgeholt!

Selbst der alte LKW wird von der Natur zurückgeholt!

üppige Pflanzenwelt

üppige Pflanzenwelt

Palmenblüten

Palmenblüten

reicher Bürger

reicher Bürger

Privatbrauerei

Privatbrauerei

karibische Eigenprodukte

karibische Eigenprodukte

winzigste Häuschen

winzigste Häuschen

Baustelle mit Bambusgerüst

Baustelle mit Bambusgerüst

Woburn Bay

Woburn Bay

Taxifahrt

Taxifahrt

weiße Sandstrände

weiße Sandstrände

Einfamilienhaus

Einfamilienhaus

Frische Bananen gefällig?

Frische Bananen gefällig?

Sumpflandschaft

Sumpflandschaft