Shelter Bay

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Einfahrt nach Colon

Auf dem Weg nach Colon entschieden wir uns nicht am Ankerplatz in die „Flats“ zu gehen, sondern in die Shelter Bay Marina, um noch ein paar Tage Komfort zu genießen. Wir liegen sehr ruhig und geschützt mitten im Dschungel. Das Areal rund um die Marina wurde früher von den USA als Militärbasis genutzt. All die Häuser u. Soldatenunterkünfte verrotten, seit 1999 wo das ganze an die panamesische Regierung zurückgegeben wurde, vor sich hin. Es war eine riesige Anlage mit einer Landebahn für Sportflugzeuge, Theater, Kino, Fitnesscenter, Handballhalle, Tennisplatz usw. alles noch sichtbar aber eben leider schon sehr verfallen, aber wir können uns gut vorstellen wie das Soldatenleben hier funktioniert hat.

Die Natur erobert sich alles zurück.

Die Natur erobert sich alles zurück.

altes Gebäude des US-Army Stützpunktes

altes Gebäude des US-Army Stützpunktes

Hannes auf Entdeckungstour

Hannes auf Entdeckungstour

 

 

 

 

 
Wir sind neugierig und sehen überall rein, wo es noch halbwegs sicher ist ohne dass uns die Decke auf den Kopf fällt. Hannes u. ich machen einige Wanderungen, Robin zieht es vor am Pool zu bleiben. Bei unseren Wanderungen können wir Brüllaffen viele unterschiedliche Vögel sowie ein witziges Tier beobachten, leider wissen wir nicht wie dieses Tier heißt, dass so quirllig vor uns herläuft.

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Wir lernen Rik kennen, er ist Belgier und liegt gleich neben uns mit seinem Boot der SY Masquenada. Er bereitet sich auch für den Kanaltransit vor und sucht noch einen Line Handler, so heuert Robin bei ihm an, um ihn  durch den Kanal zu begleiten. Rik organisiert gerade seine für den Transit benötigten Leinen und organisiert unsere gleich mit, alles geht wie am Schnürchen. Hannes telefoniert nochmal mit der Kanalbehörde wegen dem Vermessungstermin, es wird uns gesagt der Vermesser kommt zwischen 9.00 und 12.00 Uhr, Hannes bleibt am Schiff.

Dschungel rund um uns

Dschungel rund um uns

Krokodile im Wasser !! Schwimmen nicht empfehlenswert!

Krokodile im Wasser !! Schwimmen nicht empfehlenswert!

Schiffe an der Kette, rotten vor sich hin.

Schiffe an der Kette, rotten vor sich hin.

 

 

 

 

 

 

Robin und ich machen uns mit dem Bus der um 8.00 Uhr von der Marina abfährt auf den Weg nach Colon. Wir kommen dann um 12.00 wieder zurück, der Vermesser war schon da, und Hannes hat es eilig, da wir noch am gleichen Tag in der „Citi-Bank of Colon“ die Kosten für den Kanaltransit in Bar einzahlen müssen um den Kanaltransit rasch zu bekommen, da im November einige Feiertage sind und die Bank da geschlossen hat. Hannes und ich fahren am selben Tag mit dem Bus wieder nach Colon, setzen uns in Quatro Altos ins Taxi, fahren zur Citi-Bank für 2$ p.Person recht günstig, zahlen die 1875 US$ in Bar ein und fahren mit dem Taxi wieder retour, hüpfen in den Bus Richtung Marina. Binnen eines Tages haben wir den gesamten Transit organisiert. Abends rufen wir bei der Kanalbehörde nochmals an und vereinbaren den definitiven Transittermin. Termin 10.11.16 am Vortag wird nochmals telefoniert ob der Termin hält, uns wird da dann auch noch die genaue Uhrzeit bekannt gegeben, wann wir den Advisor in den „Flats“ aufnehmen können. Hannes erzählt uns abends bei einem kühlen Bier wie unser Schiff vermessen wurde, tatsächlich kommt der Vermesser mit Maßband an Board, das Schiff wird längs von Bug bis zum Heck gemessen, die Breite des Schiffes wird an der breitesten Stelle gemessen. Dann kontrolliert der Beamte noch alle Einrichtungen die Vorgeschrieben sind. Das sind z.B.: eine abschließbare Toilette, ein Gashupe, Sonnenschutz für den Advisor usw. Der Admeasurer macht dann vor Ort auch gleich noch den ganzen Papierkram, dann bekommt man eine Papierkarte mit der Transitnummer drauf, die in den Kanalcomputer eingetragen wird, so ist das Schiff für immer registriert die Nummer gilt ewig.  Robin verlässt uns am Samstag 5.11 und kehrt am Montag 7.11 mit vielen Infos über den Kanal wieder zu uns zurück. Robin hat die Fahrt durch den Kanal unheimlich viel Spaß gemacht, und er hat viele Eindrücke mitgenommen.

üppige Natur

üppige Natur

Hut zu groß, doch er gibt super Schatten.

Hut zu groß, doch er gibt super Schatten.

Wir machen einige Fahrten mit dem Gratismarinebus nach Colon, diese Fahrt führt zuerst durch den Dschungel, dann fährt der Bus auf die Kanalfähre wo wir ans andere Ufer übersetzten und nach
1 Stunde Fahrt in Quatro Altos dem Einkaufszentrum ankommen, dort können wir unsere Einkäufe erledigen und mit dem Bus wieder zurück zur Shelter Bay Marina fahren, recht praktisch für uns.

Patrik´s Guitars evening

Patrik´s Guitars evening

Shelter Bay Marina

Shelter Bay Marina

In der Marine hat sich eine Amy-Comunity etabliert, die allmorgendlich eine Funkrunde abhalten, für uns sehr amüsant, es wird hier das „social Life“ der Marina dargeboten, und wir können schon beim Frühstück herzlich drüber lachen. Wir nehmen 2 Termine war, einer ist abends wo sich ein paar Amys zur wöchentlichen Band versammeln und alte Rocksongs zum Besten geben, Patrik der Guitar player repariert auch am nächsten Tag noch gleich unseren Laptop der plötzlich nicht mehr wollte. Dann hörten wir uns noch einen Vortrag über den Kanalbau an, der ganz interessant war, dann gabs noch einen Vortrag über die Gewässer auf der Westseite Panamas hoch nach Mexiko, bei dem gaben wir dann nach einer halben Stunde w.o., denn die einzigen Infos die beim Vortrag kamen waren für die Amys anscheinend am wichtigsten, welche Marina ist gut, wo können sie gut einkaufen, wo kann man gut essen gehen, sorry das ist nichts für uns, wir hatten erwartet, dass wir was über die Länder, die Leute, die Natur und Fotos dazu zu hören und sehen bekommen, tja Pustekuchen war wohl nix, naja die Amys sind schon ein besonders witziges Volk.

Manuela probiert Robins Gitarre

Manuela probiert Robins Gitarre

Robin hatte sich in Spanien ja eine Gitarre gekauft, die er dann doch leider nicht gespielt hat, er hat sie in der Funkrunde angepriesen, eine schweizerin Manuela die schon lange in Amerika lebt, hat die Gitarre inspiziert und da sie auch spanisch spricht und bereits viele Leute in der Marina kennt, gleich die Werbetrommel gerührt, prompt kam am Abend ein Marinearbeiter der das gute Stück gleich mitgenommen hat. Für uns verflogen die paar Tage in der Shelter Bay rasend schnell und er Kanaltermin rückte rasch näher, am Mittwoch kamen dann Elke u. Jochen unsere Linehandler zu uns an Board. Wir machten gemeinsam noch letzte Vorbereitungen dann gings am Donnerstag mittag los.

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