Das große Krabbeln!

Kleiner Pfad führt uns weg von der Landebahn des Fluggeländes.

Flughafengebäude von Gambier

Ankern direkt beim Flughafen.

Krabbe in Verdeidigungsstellung.

Muschel wie Engelsflügel

Gehäuse eines Seeigels

Einsiedlerkrebse in Aktion

Das große Krabbeln!

Einsiedlerkrebs stellt sich tot.

Die Koralle ist wunderschön, der Mann selbstverständlich auch.

 

 

 

 

 

Nur 4sm von Rikitea entfernt liegt der Flughafen von Gambier direkt am Außenriff, wir machen uns auf den Weg dorthin und gehen nach einer kurzen Fahrt ganz in der Nähe der Landebahn vor Anker. Ab mit dem Dingi ins Wasser schon rudern wir an Land. Das kleine Flughafengebäude steht einsam und verlassen da, alles ist offen so können wir uns in Ruhe umsehen, doch so viel gibt es nicht zu sehen, sehr einfach und spartanisch. Das Rollfeld ist verlassen und liegt in der blendenden Sonne vor uns so als ob hier nie ein Flugzeug landen würde. Von der Rollbahn weg, führt ein schmaler Pfad dem wir in den Wald folgen, das Außenriff auf dem wir hier spazieren trennt uns vom Pazifik der ans Riff brandet, im Innenbereich der Lagune liegt die Wasseroberfläche still vor uns. Wir sind ganz allein nur ein paar Vögel teilen sich den Nachmittag mit uns. Auf der Pazifikseite des Riffs finde ich einige Muscheln die an Engelsflügel erinnern, weiters entdecke ich kleine weiße Blättchen die einmal als Verschluß eines Schneckengehäuses fungierten. Ich sammle einige davon ein, denn ich möchte später mal Schmuck daraus machen. Zuerst führt uns der schmale Pfad an der Pazifikseite dem Riff entlang am Ende mündet er in einen Sandstrand wo sich ein Wasserpass mit einer Breite von ca. 150m befindet. Gegenüber setzt sich der Riffsaum fort, dort ist auch die Perlenfarm die wir später noch besuchen werden. Wir spazieren an der Lagunenseite des Riffs weiter, wo sich immer wieder Sandflächen mit Korallenbänken abwechseln. An den Sandstreifen ist mächtig was los, die Einsiedlerkrebse geben sich dort ein Stelldichein, wir beobachten 100erte von ihnen bei ihrem Marsch vom Wasser ins Trockene, unglaublicher Anblick so viele Krabbelviecher. Kaum nehmen sie eine Bewegung war, stoppen sie in Ihrer Tätigkeit, verharren wo sie sind od. ziehen sich gänzlich in das Schneckenhaus zurück und stellen sich tot. Bei jedem Schritt den wir machen, müssen wir aufpassen wo wir hintreten, denn sonst zertreten wir noch einen von ihnen, was wir unbedingt vermeiden wollen. An den Korallen die aus dem Wasser ragen huschen immer wieder Schatten blitzschnell ins Wasser oder unter eine Koralle und verstecken sich. Bei genauerem hin sehen erkennt man den Schatten der sich als große Krabbe entpuppt, eine davon schafft es nicht mehr in Deckung zu gehen und nimmt sofort Abwehrhaltung ein. Ich brauch nur den kleinen Finger in ihre Richtung zu halten, dreht sie sich um und wehrt mit ihren Scheren ab. Wir bewundern sie noch eine Weile und lassen sie dann in Frieden ziehen.