Bora Bora

Nach einer flotten Fahrt begrüßt uns Bora Bora mit strahlendem Sonnenschein und kristallklarem Wasser in der Lagune. Wir ankern in nur 3mtr. Wassertiefe vor dem Motu Toopua. Hier residiert das Hilton Hotel und alles ist privat, betreten verboten.Schade so wird unser Entdeckergeist wieder mal gebremst, wir beschränken uns auf schwimmen und schnorcheln. In der Lagune ist ein Schiff auf Grund gelaufen, das wir uns ansehen. Hannes taucht runter und sieht sich die Yacht innen an, mir ist das etwas zu gespenstisch, ich bleib lieber auf Abstand. Die Fische haben im Inneren des Schiffes ein neues Zuhause gefunden, so erobert sich die Natur alles zurück..

Mit unserem Dingi fahren wir zur Hauptinsel rüber ca. 3sm vom Ankerplatz, bei Wind und Welle. Pitsche Nass kommen wir an, wir haben vorgesort und uns trockene Kleidung mitgebracht. Dann geht es ab an den Steg der Mai Kai Marina. Das ist eine kleine Marina mit einigen Moorings und Hotel-Restaurant. Wir sehen uns alles an, den wir wollen an die Mooring für zwei Tage, die Hauptinsel ansehen, das Wasser nochmal auffüllen und restlichen Proviant einkaufen.

Vor uns erhebt sich majestätisch der höchste Berg Otemanu der Insel mit einer Höhe 727m. Dieses Atoll gilt als eines der exklusivsten und luxuriösesten Urlaubsdomizile in der oberen Preisklasse und gehört zu den teuersten Reisezielen der Welt, und wir sind mit unserem Boot mittendrin, ist schon ein einzigartiges Privileg für uns. Die Hauptinsel ist nur 9km lang und 5km breit, und hat eine Gesamtfläche von 38km², die Besiedelungen der Insel befinden sich nur an der Küste. Wir entschließen uns ein Moped zu mieten und starten eine Inselrundfahrt. In einer knappen Stunde sind wir rund um die kleine Insel, an der Ostseite befinden sich die so bekannten Hotelanlagen. Die Gästezimmer mit je einer eigenen Badeplattform direkt ins Meer gebaut. Die Lagune ist echt toll, wir sehen sogar einen Paragleiter am Berghang hoch oben fliegen, das erweckt schöne Erinnerungen in uns.