Tonga the friendly island

Das Königreich Tonga besteht aus 3 Gruppen, die am nördlichsten gelegene Gruppe ist die Vavau-Region, in der wir uns zur Zeit noch aufhalten. In der Mitte von Tonga liegt die Hapai-Region und im Süden ist noch die Tongatapu-Region. Alle drei Regionen werden wir noch bereisen auf unserem Weg in den Südwesten nach Neuseeland. Tonga wird auch the friendy islands genannt oder auch Freundschaftsinseln. Tatsächlich sind die Menschen sehr freundlich, hilfsbereit, außerordentlich Gastfreundlich und  Respekt wird großgeschrieben. Wir haben die Datumsgrenze überschritten so sind wir zu Europa um einen Tag voraus was sich beim Kontakt mit Zuhause auswirkt. Es sind sehr gläubige Menschen überall gibt es eine menge Kirchen und am Sonntag ist alle Arbeit verboten, denn dieser Tag ist für den Herren reserviert. Baden u. Fischen ist an diesem Tag auch nicht erlaubt. Tonga hat ca. 101.000 Einwohner die zu 98% Polynesier sind, der Rest der Bevölkerung sind Chinesen und Inder. Viele Tonganer leben heute in Neuseeland, USA und Australien. Die Menschen essen hier viel, oft und sehr kalorienreich, deshalb sind die meisten Leute hier auch sehr füllig. Traditionell wird gern ein Fest gefeiert bei dem ein Schwein am Spieß gebraten wird, bei uns würde es Spanferkel heißen. Der König von Tonga hatte 210kg denn Fülle bedeutet Reichtum und gilt als schön, doch er mußt aus gesundheitlichen Gründen abspecken und verringerte sein Gewicht um gaanze 70kg. Die Paare bekommen noch viele Kinder 10-12 Kinder ist hier noch ganz normal. Es besteht Schulpflicht und beinahe alle sprechen außer Tonganisch auch noch englisch. Wir fühlen uns sehr wohl hier, wir können uns überall frei bewegen, und wir werden stets willkommen geheißen. In Vavau giebt es viele Ankerplätze, einige sehr geschützte, andere sind nur Tagesankerplätze. Es sind zwar viele Segler unterwegs doch es verteilt sich gut auf all den Ankerplätzen. Es gibt im Hauptort Neiafu in der großen geschützten Buch sogar 2 kleine Charterbasen von Sunsail und Moorings. In der Bucht von Neiafu die sehr tief ist sind eine Menge Moorings ausgebracht, allesamt sollen laut Auskunft Hurrikansicher sein. Man kann auch im hinteren Bereich vor Anker gehen. Seit 2 Jahren gibt es auch eine kleine Marina, wo man das Boot auch an Land slippen lassen kann. Der Bereich des Boatyards sieht sehr geschützt aus, und immer mehr Segler lassen ihr Boot in Tonga während der Hurrikansaison dort stehen. Wir machen einige Wanderungen die uns auch in die Gegend abseits der Waterfront führt, da sind wir sozusagen am Land und die Menschen leben eher in ärmlichen Verhältnissen. Wenn ein Familienmitglied gestorben ist, wird das ganze Haus der Gartenzaun mit violetten Tüchern und Schleifen geschmückt und dort für Monate belassen. Die Friedhöfe sind zumeist Familiengräber die sich in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser befinden, und mit bunten Plastikblumen geschmückt sind. Manches Grab ist mit einer selbst gehäckelten Decke beschützt und es wurde zusätzlich der Name der verstorbenen Person liebevoll eingearbeitet. Wir kommen an einer sehr vrwitterten Mauer vorbei die ca. 400 Jahre alt ist. Und ursprünglich entstanden ist, weil jede Familie deren Erstgebohrenes ein Sohn war, trug einen Stein zu dem Platz um die neue Generation der Familie zu repräsentieren. So wuchs die Mauer bis mehr als 1mtr. Höhe, doch nach und nach wurde die Mauer wieder abgetragen, da die Menschen die Steine rum Erbauen ihrer Häuser verwendet wurde.