Samal Island – Philippinen

Nachdem wir uns hier in den Philippinen aklimatisiert hatten, sind wir schon wieder unterwegs um uns etwas vom Land anzusehen. Wir waren bereits einige Male in der Stadt Davao unterwegs, dazu fuhren wir mit dem Marinabus kostenlos nach „Babak“ und gingen dann auf die Fähre, die uns auch kostenlos transportierte, da die Ocean View Marina und der gesamte Fährterminal ein und derselben Person gehört, für uns natürlich perfekt. Nach der kurzen Fährfahrt landeten wir in Davao City, weiter geht es dann entweder mit dem Taxi, Minibus od. Tricyle in die Stadt. Davao City ist eine sehr quirlige, laute Stadt, hat ca. 1,63 Mio. Einwohner. Es gibt hier einige riesige Shoppingmalls wo man alles bekommt was das Herz begehrt. Die Lebensmittel, Alkohol sind für uns Europäer sehr günstig, wir bekommen endlich wieder was um unser Geld, die Qualität stimmt auch wieder, wir sind begeistert. Davao erstickt genauso im Verkehr wie wir zuhause, es wird viel gebaut, die Stadt ist im Auf- u. Umbruch. Wir besuchten auch schon China-Town, aber dazu ein andermal mehr. Wir sind mit dem Boot in der Marina auf Samal Island, einer kleinen Insel direkt vor der Stadt Davao. Samal Island ist eine Urlaubsinsel mit vielen Resorts, die jedoch hauptsächlich von den Einheimischen gebucht werden. Denn in Mindanao die große Insel im Süden der Philippinen herrscht Ausnahmezustand, der hiesige Präsident hat diesen ausgerufen um mit der Drogenmafia kurz und sehr wirksam aufzuräumen. Wir sind davon nicht betroffen und wir merken auch nichts, die Menschen sind sehr freundlich und interessiert an uns, denn wir sind so etwas wie Aliens, es gibt nur wenige Europäer die sich hier her verirren, für uns macht es das doppelt spannend. Unsere Marina ist sehr gut gesichert, am Eingang ist ein riesiges Eisentor bewacht mit 2 Securitys, am seeseitigen Eingang ist diese mit 4 Securitys bewacht, alle mit Gewehren im Anschlag, wir werden immer sehr freundlich begrüßt. Wir mieteten uns für 500Pesos (8,–€) einen Motorroller für einen ganzen Tag, also Spottbillig. Wir düsten die ganze Westküste auf der Betonstraße bis nach Kaputian runter, in Penaplata machten wir einen Abstecher zu den Hagimit Falls. Wir zahlten am Eingang den Eintritt p. P. 50Pesos (80 Cent), dann wanderten wir den nett angelegten Pfad entlang bis zu den Wasserfällen. Wir spazieren durch ein großes Areal, überall begleitet uns das Wasser, das immer wieder in verschieden große Becken läuft und zum Baden einlädt. Sehr schön angelegt, wenige Touristen, aber leider nagt der Zahn der Zeit schon sehr an der gesamten Anlage. Wir nahmen ein ausgiebiges Bad in einem der vielen Wasserbecken, sehr erfrischend bei den heißen Temperaturen. Dann ging es weiter mit unserer Inselrundfahrt, in Poblacion der größte Ort auf Samal Island machten wir einen Rundgang durch den Markt. Immer wieder wurden wir angesprochen von wo wir kommen, denn von Austria haben die wenigsten gehört, meist wird es mit Australia verwechselt. Am Markt gibt es neben frischem Gemüse und Obst, eine Menge Stände mit Second Hand Kleidung und Second Hand Sportschuhe. Es stehen einfache Tische voll beladen mit Bergen von Kleidung, unglaublich was da alles herumliegt und verkauft wird. Weiter geht es für uns rüber auf die Ostseite der Insel, leider ist es nun aus mit der Betonstraße, wir fahren ab nun nur noch Staubstraße, die sehr holprig und immer wieder mit Baustellen durchsetzt ist, wo wir eingestaubt werden. Hannes fährt uns gut durch die schlechte Straße, durchgerüttelt, müde und hungrig kommen wir spät nachmittags wieder in den kleinen Ort Babak, wo wir uns im Restaurant stärkten. Wir bekamen einen guten Überblick von der Insel Samal.