Ithaka, Kastos, Katakolon, Zakynthos, Kefalonia

Zuerst besuchten wir Ithaka wo wir in Frikes vor Anker gingen, wir erwanderten uns die nächste Umgebung. Weiter ging es zur Insel Kastos wo es uns sehr gefallen hat, eine verschlafene Insel wo im Winter nur ca. 50-60 Personen dauerhaft leben. Tags darauf fahren wir nach Katakolon wo wir uns ein Moped leihen und mit diesem nach Olympia düsen. Olympia ist zwar ein richtiger Steinhaufen aber wir können uns ganz gut vorstellen wie das Leben damals so vor sich gegangen ist. Leider steht von den Tempelanlagen nicht mehr wirklich viel. Aber das Stadion wo damals schon die Läufer gestartet sind und ca. 45.000 Besucher Platz bot beeindruckte uns sehr. Da wir ja selber viel gelaufen sind stellen wir uns in die noch vorhandenen Startrampe und versuchen dem Gefühl des Wettkampfes nachzuspüren. Die Landschaft rund um Olympia ist wunderschön und wir können uns an der sanften Hügeln und der üppigen Vegetation nicht sattsehen. Im Hafen von Katakolon kommen täglich zwei riesige Passagierschiffe an, die dann binnen 2 Stunden ca. 3500 Passagiere ausspuckt und auf die Stadt losgelassen werden. Die touristischen Geschäfte versuchen jeder für sich das Geschäft zu machen, unheimlich was da abgeht. Für uns einfach unverständlich, dass den Leuten das gefällt, Massentourismus überall. Wir unterhalten uns mit einem Einheimischen, der erzählt uns, dass der Tourismus sehr zurück gegangen ist und die Einnahmen der Geschäftsleute zu wünschen übrig lassen. Weiters ist uns aufgefallen, Müll überall, wir erfahren, dass das ein Problem ist ähnlich wie in Italien, die Müllmafia. Die Menschen zahlen zwar ihre Abgaben, aber der Müll wird nicht abtransportiert. Einige Leute zünden den Müll dann von Zeit zu Zeit an damit die Berge nicht noch größer werden. Ich finde das sehr schrecklich, und verstehe irgendwie nicht warum die Menschen sich nicht zusammenschließen und dagegen mobil machen. Schade um die wirklich sehr reizvolle, üppig bewachsene und duftende Landschaft.

Südwind ist angesagt also auf nach Zakynthos, wo wir wieder mit dem Moped eine Inselrundfahrt machen, wir treffen auf ein Olivenölpressmuseum. Das war ganz interessant, und was für uns ganz überraschend war, vor dem Eingang ist ein alter Traktor ausgestellt, der Hersteller ist die Firma Ochsner aus Linz, also unserer Heimat, wow mit  dem hatten wir nicht gerechnet, dass damals schon Traktoren nach Griechenland exportiert wurden. Heute stellt die Firma Pumpen her. Wir erfuhren auch, dass so ein Olivenbaum irrsinnig langsam wächst und mehrere hundert Jahre alt werden kann.  Wir bewundern in der Tat diese alten knorrigen, verwundenen und vom Wind gezeichneten Bäume sehr. So ein Baum könnte viele, viele Geschichten über die Jahrhunderte erzählen, wäre sicher sehr spannend.

Wir zischen mit dem Südwind nach Kefalonia wo wir uns in der Bucht „Poros“ aufhalten.

Vom Felsenlokal direkt ans Meer.

Vom Felsenlokal direkt ans Meer.

In Poros ein Lokal direkt in den Felsen gebaut.

In Poros ein Lokal direkt in den Felsen gebaut.

Blick auf Felsformation in Poros (Kefalonia)

Blick auf Felsformation in Poros (Kefalonia)

Ochsner Traktor

Ochsner Traktor

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Inselchen vor Kastos

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Kastos

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Kastos

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Mächtige Gewitterwolke hinter uns, auf der Fahrt nach Katakolon, der Wind ist sehr böig!

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Eine eigene Stadt diese Kreuzfahrtschiffe!

liebevoll gestaltetes Schmuckgeschäft in Ithaka

liebevoll gestaltetes Schmuckgeschäft in Ithaka

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Ithaka

alte Windmühle

alte Windmühle

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Windmühlen längst vergangener Tage auf Ithaka