Amanu – Tuamotus

Neuer Bericht über Amanu ist im Reisetagebuch online, im seitlichen Icon seht ihr auch wo wir uns aktuell befinden. Ihr könnt unter dem Menüpunkt “Unsere Route“ mitverfolgen wo wir segeln.

Kurzbericht

Nachdem wir Gambier verlassen hatten, sind wir nach Amanu (Tuamotus) gesegelt, dort haben wir einige Tage verbracht, dann ging es weiter hoch in den Norden zu den Marquesas Inseln. Hier werden wir wieder einige Zeit verbringen. Wir befinden uns auf der Insel „Nuku Hiva“ und sind fasziniert von den mächtigen Bergen rund um uns, es gefällt uns ausgesprochen gut hier. Jetzt hab ich endlich wieder mal wifi-Zugang werde in den nächsten Tagen die homepage mit neuen Fotos und Berichten füttern, dann könnt ihr an unseren Erlebnissen wieder teilnehmen.

Außenriff von Gambier

Der Riffgürtel trennt die Lagune vom Pazifik. Dieser versucht mit starken Wellen das bisschen Land zu überwinden. Wir sind froh, dass die Wellen nicht über den etwa 500m breiten Landstreifen schwappen. So liegen wir ruhig und sicher hinter den vorgelagerten Land und Korallengürtel.

Geburtstagsfeier in Taravai

Michael, Valerie, Ariki

Ein deutscher befreundeter Segler Michael feiert auf der Insel Taravai Geburtstag, eine kleine Gruppe von Leuten ist eingeladen. Erve der Inselbewohner hat dazu ein Schwein geschlachtet, was er mittels ertränken erledigte, eine für mich recht barbarische Art des Tötens. Die Schweine laufen auf der gesamten Insel frei herum, fressen hauptsächlich Kokosnüsse das Fleisch ist dementsprechend weich und geschmackvoll. Auch Hühner brüten wild überall, die Küken laufen durch den Wald, verstecken sich in kleinen Nestern aus Föhrennadeln, dass wir aufpassen müssen keins zusammenzutreten, weil wir sie nicht sehen können. Wir beobachten die Hennen beim Fliegen, erstaunlich wie gut die fliegen können, sie schrecken auf wenn wir ran kommen und fliegen tatsächlich hoch in den Bäumen von einem Baum zum anderen. Das geschlachtete Schwein wird von Doris (Frau vom Geburtstagskind) zu herrlich schmeckender Leberwurst, Schweinebraten verarbeitet und Michael grillt für uns wunderbar schmeckende Steaks. Erve und Valerie die Polynesier dieser Insel haben 2 Söhne einer davon lebt in Tahiti dort geht er zur Schule, der kleinere „Ariki“ lebt noch bis zum 10. Lebensjahr bei seinen Eltern wird von Valerie selbst unterrichtet, dann muß auch er nach Tahiti zu Verwandten um dort die weiterführende Schule zu besuchen, für mich unvorstellbar die Kinder so früh loslassen zu müssen, aber hier ganz normal. Valerie steckt mir eine Blume hinters linke Ohr und erklärt mir, die Wichtigkeit des Platzes, denn wenn man die Blume am linken Ohr trägt ist man vergeben, recht symbolisiert Single, somit weiß jeder Bescheid. So verbringen wir den gesamten Nachmittag mit Gesprächen, die Männer spielen Boccia, ich tolle mit Ariki herum der mich völlig in Anspruch nimmt, schwelgen in herrlichen Genüssen, wie Gegrilltes, guten Salaten, selbstgebackenen Kuchen, und Obstsalaten aus den Früchten der Insel. Kurz bevor es dunkel wird müssen wir uns verabschieden, denn wir haben noch 15 min. mit dem Dingi entlang der Korallenriffe zu unseren Booten zu fahren, wobei wir dann auch prompt zweimal kurz aufsitzen.  Weitere Berichte findet ihr im Reisetagebuch.

 

Neuerungen im Blog

Galerie

Hallo allerseits, haben tolle Neuerungen im Blog vorgenommen, ihr könnt ab sofort in der Startleiste gleich neben der Startseite eine neue Rubrik entdecken «Unsere Route» wenn ihr hier draufklickt erscheint die Weltkarte mit unserer bisherigen gefahrenen Route und wird weiter … Weiterlesen

Gambier Islands

Wir sind mitten im Paradies angelangt, auf Mangareva die Hauptinsel des Gambier Atolls. Wir ankern mitten im türkisblauen Wasser umgeben von Korallenriffen. Es sind nur wenige Segler hier unterwegs, dieses Atoll ist am südlichsten Teil von französisch Polynesien gelegen. Gambier ist vulkanischen Ursprungs wobei die größte Landmasse bereits versunken ist, heute umfasst das gesamte Atoll noch 43 Inseln, wobei nur 4 Inseln davon bewohnt sind. Mangareva, Aukena, Akamuru und Taravai alle diese Inseln werden wir in der nächsten Zeit besuchen und erkunden. Vorerst genießen wir den ruhigen Ankerplatz und lassen es uns gut gehen, waren doch die letzten Monate sehr anstrengend aufgrund der langen Passagen und der außerordentlich rolligen  Ankerplätze. Also der weitere Bericht kommt bald!

Insel Mangareva mit dem Hauptort Rikitea

Pitcarin

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, es war wenig Wind, was zwar Segeltechnisch schlecht war, jedoch für Pitcairn absolut von Vorteil war. Wir konnten anlanden, durch die brechende einlaufende See in den kleinen Hafen rein und somit die Insel besuchen. Denn in Pitcairn in der Bounty Bay steht man nicht wirklich in einer geschützten Bucht sondern vielmehr auf offener See. Es ist überaus rollig das Schiff macht ordentliche Seitwärtsbewegungen sowie Vor-Rückbewegungen, wir sind uns vorgekommen wie bei einem Rodeoritt. Schlafen unter den Bedingungen auch eher schwierig, aber wir wurden mit wunderbaren Erlebnissen und Eindrücken belohnt.